
© Kitty Kleist-Heinrich
Ende des Vergessens in Altglienicke: Hunderte Opfer des Nationalsozialismus sollen nicht anonym bleiben
Auf dem Friedhof in Altglienicke liegen Opfer der NS-Zeit in Urnen, anonym. Für eine Gedenkwand werden nun Paten gesucht.
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Eine schmale Fläche, links vom Eingang, an der südlichen Friedhofsmauer. 62 Meter lang, keine zehn Meter breit. Mehr als 1360 Menschen sind hier auf dem Friedhof von Altglienicke in Urnen bestattet. Ermordet in den Konzentrationslagern und Tötungsanstalten der Nationalsozialisten. Ein paar Sträucher wachsen an der Grabstelle, Blumengestecke, in der Mitte ein schlichter Gedenkstein, Die Inschrift ist verwittert, kaum lesbar. Keine Namen, nur eine Zahl. Klaus Leutner versucht, die Toten aus der Anonymität zu holen. Er will ihnen ihre Namen zurückgeben, doch dabei braucht er Hilfe.
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