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Wegzug aus der Stadt: "Ich bin kein Berliner"
Viele wollen in diese Stadt. Auch Nantke Garrelts. Sieben Monate war die 24-Jährige Mitarbeiterin beim Tagesspiegel. Jetzt verlässt sie Berlin wieder und sagt, warum es mit ihr und der Stadt nicht hingehauen hat.
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Es war warm genug, um in die Krumme Lanke zu springen, und über den Reggaekonzerten lag der ungewohnte Duft nach Cannabis. Ich aß meinen ersten Döner, trank Wodka-O vor dem Brandenburger Tor. Da war mir klar: Berlin ist es. Hier kann man was erleben. Hier sind die coolen Leute. Das war vor zehn Jahren, und ich war zum ersten Mal hier – als vierzehnjährige Konfirmandin beim Kirchentag. Am Ku’damm standen vier H&M’s nebeneinander, und in der Waldbühne erzählte der Dalai Lama, dass der Ringfinger relativ gesehen kürzer ist als der Mittelfinger. Ich entschied, dass Berlin relativ gesehen zu Ostfriesland aufregender ist und war der Stadt fortan verfallen.
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