Einkaufsfrust in Berlin: „Ich will Rührschüsseln statt Ramsch!“
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So viel Auswahl. Aber nützliche Alltagsprodukte sucht man in Einkaufszentren meist vergeblich.

© Uwe Anspach/p-a/dpa

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Einkaufsfrust in Berlin: „Ich will Rührschüsseln statt Ramsch!“

Wer Dinge des Alltags in Berlin kaufen möchte, wird nur noch im Internet oder in der Peripherie fündig. Ein Ärgernis für Kunden – und ein Problem für die Stadt.

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Im Einkaufszentrum in der Wilmersdorfer Straße ist es schön kühl, das ist aber auch das einzig Angenehme an dem Gebäude. Zwischen Neonröhren, beigefarbenen Fliesen und den immergleichen Unterwäschegeschäften bin ich an einem Donnerstagnachmittag auf der Suche. Meine Mission: Ich will eine Teekanne, eine Auflaufform und zwei Plastikrührschüsseln kaufen. Keine leichte Aufgabe, denn das gute alte Haushaltswarengeschäft hat mittlerweile der Onlinehandel gefressen. Und ich bin nicht bereit, in einem der klassischen Warenhäuser 20 Euro für eine Schüssel zu zahlen, die zwar einen edlen Markennamen trägt, aber genauso in China gefertigt ist wie ihre billigen Schwestern.

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