Von Tag zu Tag: Immer vorn Auto rast in Supermarkt: drei Verletzte
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Von Tag zu Tag: Immer vorn Auto rast in Supermarkt: drei Verletzte

Klaus Kurpjuweit würde auf viele fragwürdige Rekorde gern verzichten

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Rekorde, Rekorde, Rekorde. Selten war es um diese Zeit so kalt, selten hat es so viel geregnet wie in den vergangenen Wochen – und noch nie war die S-Bahn so schlecht wie jetzt. Selbst nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist sie schneller auf die Schienen gekommen als jetzt nach dem Desaster mit bruchgefährdeten Achsen und Rädern und nicht richtig gewarteten Bremsen. Erst Ende 2011 soll die für einen normalen Betrieb erforderliche Zahl von Wagen wieder einsetzbar sein. So lange dürfen Fahrgäste sich weiter oft in supervolle Bahnen drängen, in denen es im normalen Berufsverkehr so wenig Platz gibt wie sonst nur bei Massenveranstaltungen. Auch ein Rekord. Allerdings muss die Geschäftsführung der S-Bahn hier auslöffeln, was ihr die Vorgänger – und der Bahnkonzern – eingebrockt haben. Die Kunden will sie mit weiteren Freifahrten im November und Dezember besänftigen, was 70 Millionen Euro kosten soll. Noch ein Rekord. Obwohl auch bei der BVG nicht alles glänzt, sollen die meisten Preise im nächsten Jahr steigen. Auch das ist rekordverdächtig. Den Spitzenwert gibt’s für die Unverfrorenheit.

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