![Neue Wege. ]Michael Raddatz, Superintendent von Tempelhof-Schöneberg, sieht während der Pandemie eine besondere Verantwortung.](/images/3369394/alternates/BASE_21_9_W1000/1660048523000/superintendent-pfarrer-michael-raddatz-in-der-apostel-paulus-kirche-in-berlin-schoeneberg-fuer-die-suedwest-beilage-copyright-sven-darmer-26-03-2021.jpeg)
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Tagesspiegel Plus
Gottesdienste zu Ostern in Berlin: In der Not funktioniert Kirche auch digital
Zu Ostern in die Kirche? Superintendent Michael Raddatz rät von Präsenzgottesdiensten ab. Der Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg setzt auf neue Medien.
Von Sigrid Kneist
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Die Haltung des Evangelischen Kirchenkreises Tempelhof-Schöneberg ist klar und deutlich: „Ostern findet trotzdem statt – digital!“, so heißt es in einem Schreiben des Kreiskirchenrats. Er empfiehlt den 15 Gemeinden „eindringlich“, keine Präsenzgottesdienste anzubieten. „Von allen gesellschaftlichen Gruppen wird aktuell gefordert, ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten. Wir sehen in unserer Empfehlung den angemessenen Beitrag der Kirche.“ Anordnen kann der Kirchenkreis nicht; die Entscheidung liegt bei den Gemeinden.
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