
© India Club / promo
Von TISCH zu TISCH: India Club
Angekündigt war, an der Rückseite des Adlon soll "eines der besten indischen Restaurants der Welt" entstehen. Das stimmt nicht ganz...
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Hinten am Adlon – schwierig. Eine zugige Ecke zwischen massiven Wachposten, viel Verkehr, tagsüber Touristen. Kein Wunder, dass seinerzeit selbst Tim Raue es schwer hatte, Gäste in diese Räume zu motivieren, das heutige „Sra Bua“ läuft offenbar nun so einigermaßen. Das Restaurant nebenan, erst „Gabriele“ und dann „Petit Felix“, war immer das größte Sorgenkind. Nach einigen Monaten Schließzeit ist es nun als „India Club“ auferstanden: Anno August Jagdfeld, dessen „Adlon Collection“ hier unabhängig vom Hotelbetreiber Kempinski arbeitet, isst gern indisch. Und er macht selbstredend nichts, was in seinen Augen unter Weltklasse liegt. Deshalb heizte er zur Eröffnung die Erwartung an, hier werde eines der besten indischen Restaurants der Welt entstehen - und brachte einen Küchenchef aus einem Hotel in Delhi mit, der an dieser völlig überzogenen Ankündigung nur scheitern konnte.
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