Berlin: JVA Tegel: Gefängnisleitung will Haft aufschieben lassen
Der Häftling in der JVA Tegel, der seit Dezember in einem besonders gesicherten Raum inhaftiert und mit einem Lederband so "fixiert" ist, dass er die Zellentür nicht erreichen kann, soll erneut psychiatrisch begutachtet werden. Dies teilte die Justizverwaltung am Freitag mit.
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Der Häftling in der JVA Tegel, der seit Dezember in einem besonders gesicherten Raum inhaftiert und mit einem Lederband so "fixiert" ist, dass er die Zellentür nicht erreichen kann, soll erneut psychiatrisch begutachtet werden. Dies teilte die Justizverwaltung am Freitag mit. In einer vorigen Untersuchung hatte nach Angaben der Justiz ein externer Gutachter die Haftfähigkeit des Mannes, der immer wieder gegen die Zellentür getreten und gelärmt hatte, bestätigt und ihn "als lediglich fanatischen Vollzugsstörer", aber nicht psychisch krank bezeichnet. Außerdem hat die Anstaltsleitung jetzt den Antrag gestellt, die Vollstreckung der Freiheitsstrafe aufzuschieben. Darüber müsse nun die Staatsanwaltschaft entscheiden. Auch will die Justizverwaltung an die Menschenrechtsorganisationen amnesty international und die Humanistische Union herantreten, damit diese sich selber ein Bild von der Situation des Häftlings machen können.
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