Erschossener Georgier in Berlin: Kalter Krieg reloaded
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Ermittler am Tatort im Berliner Tiergarten

© Reuters/Fabrizio Bensch

Tagesspiegel Plus

Erschossener Georgier in Berlin: Kalter Krieg reloaded

Vermutlich steckt Moskau hinter dem Attentat auf Zelimkhan K. in Moabit. Die Bundesrepublik sollte von Russland Aufklärung einfordern. Ein Kommentar.

Ein Kommentar von Frank Jansen

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Der Fall wirkt wie Kalter Krieg reloaded: Ein russischer Killer mit Perücke nähert sich am helllichten Tag in Berlin-Moabit  mit einem Fahrrad seinem Opfer. Mit einer kleinen, gut zu versteckenden Pistole schießt er dem Mann in den Kopf, radelt weiter und entsorgt Waffe und Perücke in der Spree. Das sei „alter James Bond“, sagen Sicherheitsexperten. Doch der Fall ist vermutlich eines der politisch brisantesten Verbrechen des Jahrzehnts.

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