Spaziergang mit Lüül: Keimzelle West
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Der Bahnhof Messe Süd hieß früher Eichkamp. Auch sonst hat sich in den paar Straßen, in denen Bandgeschichte geschrieben wurde, viel verändert. Lüül ist trotzdem gerne in Eichkamp.

© Thilo Rückeis

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Spaziergang mit Lüül: Keimzelle West

Eine Jugend zwischen Waldidylle und Avus-Lärm, dem ersten Bandauftritt und Drogenexzessen – mit Lüül von den „17 Hippies“ durch Eichkamp.

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Da vorn hat Christoph Franke früher gewohnt. In einem kleinen Haus am Eichkatzweg, es sieht nicht viel anders aus als die anderen Häuser in der Siedlung Eichkamp, wo der Funkturm aus luftiger Höhe beobachtet, wie der Grunewald die Stadt aufsaugt. Also: Auf in den Eichkatzweg, vorbei an der Wasserpumpe, „sah früher auch mal anders aus“, sagt Lüül, „so ein schönes altmodisches Ding mit einem schnörkligen Schwengel“, und dann steht er schon vor dem Keller der Familie Franke, der sich in den Sechzigern schwer um die Kunst verdient gemacht hat. Mit Christoph und Lüül und den anderen Kollegen von Agitation Free, aber wer weiß das heute schon noch.

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