Ketamin-Konsum im Alltag: „Für manche ist das niedrigschwelliger, als sich ein Antidepressivum verschreiben zu lassen“
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Kaleidoscope portrait of woman.

© Getty Images/Maria Korneeva/Moment RF

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Ketamin-Konsum im Alltag: „Für manche ist das niedrigschwelliger, als sich ein Antidepressivum verschreiben zu lassen“

Berlin liegt im europäischen Städtevergleich der Drogenrückstände im Abwasser auf Platz drei bei Ketamin. Ein Experte erklärt, warum die Droge hier so beliebt ist – und was passiert, wenn man sie im Alltag konsumiert.

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Herr Betzler, Berlin liegt im europäischen Städtevergleich der Drogenrückstände im Abwasser auf Platz drei bei Ketamin. Was macht es gerade hier so beliebt?
Ketamin passt vom Profil gut in ein Club‑Setting. Es wirkt schnell, euphorisierend, auflockernd, ist vergleichsweise günstig und kann – je nach Dosierung – stimulierend sein. Erst in höheren Dosen wirkt es sedierend. Wenn sich solche Dynamiken erst einmal entwickeln, können sie sich verselbstständigen. Dann wird eine Substanz immer beliebter und breitet sich aus.

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