Körting: Lieber bescheidene Spiele in Berlin
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Ran an den Korb! Das Rollstuhlbasketballteam Deutschland (GER) der Frauen gewinnt hier mit 58-44 die Goldmedaille im Finale gegen Australien (AUS); fotografiert in der North Greenwich Arena NGA bei den London 2012 Paralympics in Großbritannien.

© Thilo Rückeis

Tagesspiegel Plus Update

Olympische und Paralympische Spiele 2024: Körting: Lieber Bescheidene Spiele in Berlin

Paralympische Spiele bringen mehr mit sich als ausgebaute Sporthallen und Autobahnen - eine besondere Energie. Das wurde am Sonntag auf einer Podiumsdiskussion in der Arena in Treptow deutlich. Der ehemalige Innen- und Sportsenator Ehrhart Körting sagte, ihm missfalle im Zuge der Bewerbung Berlins die "Abhängigkeit des DOSB von Telefonumfragen".

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Ehrhart Körting wollte die Welt schon 2008 bei den Paralympics in Peking auf den Geschmack für Spiele in Berlin bringen. Da lud der damalige SPD-Sportsenator zum „Berliner Abend“ in den German Paralympic Club nahe dem „Vogelnest“-Stadion und servierte Politikern, Athleten und Prominenten „Traditional German Beef Roll“. An diesem Sonntag nun nahm er als Präsident des Behinderten-Sportverbandes Berlin (BSB) an der Podiumsdiskussion „Wir wollen die Paralympics“ im Glashaus der Arena in Treptow teil. Ja, er wolle die Spiele, denn „ich bin ein begeisterter Anhänger der Olympischen Spiele und der Paralympics“. Doch Körting wünscht sich „bescheidene Spiele. Wir wollen Sportfreunde aus aller Welt einladen, in unsere Sportstätten, in unsere Stadt, nicht in eine künstlich hochgepushte Stadt“.

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