Wohnungen statt Fußballkäfige: Macht Platz, ihr Bolzen!
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Hinter Gittern. Fußballkäfige findet man fast überall in Berlins City.

© picture alliance /dpa/Carstensen

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Wohnungen statt Fußballkäfige: Macht Platz, ihr Bolzen!

Tagsüber ist nichts los, abends scheppern Fußbälle gegen die Gitterstäbe. Sport ist in Berlin wichtiger als das Recht auf Wohnen. Das kann nicht sein. Ein Kommentar.

Björn Seeling
Ein Kommentar von Björn Seeling

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Als fußballferner Mensch in einer fußballverrückten Mehrheitsgesellschaft ist das Leben geprägt von Ausgrenzung. Ständig prallt man beim Weg durch Berlin gegen Zäune, hinter denen sich üppige Flächen befinden, auf denen Fußball oder eine andere Mannschaftssportart gespielt wird. Angeblich. Denn die meiste Zeit am Tag sind die Areale menschenleer. Nur abends beginnt die Rennerei, allerdings auch nicht täglich. Aber wenn, dann gern unter Einsatz von grellem Flutlicht, das vermutlich die Kochnische auf der ISS-Raumstation gleich mit ausleuchtet.

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