
© Kitty Kleist-Heinrich
Kein Geld fürs Grün: Matsch statt Blütenpracht in der Hauptstadt
Jetzt weißgrauer Schnee, bald nur noch Schlamm: Die Wiese vor dem Reichstag verkommt - bei Tauwetter droht eine Sumpflandschaft. Und nicht nur dort verdorren in diesem Jahr die Beete und Gärten Berlins.
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Noch ist der Boden gefroren. Noch verhüllt die Schneedecke auf der Wiese vor dem Reichstag den hässlichen Anblick, den der Rasen bei Tauwetter bald bieten wird. „Dann verwandelt sich der Platz der Republik wieder in eine Sumpflandschaft“, sagt der Chef des Grünflächenamtes in Mitte, Harald Büttner. Denn 2011 haben sich die Bezirksgärtner letztmals um die 37 000 Quadratmeter große Wiese gekümmert. Ende der 90er Jahre wurde sie als „Ort des Souveräns, des Volkes“ angelegt. Seither fliegen dort im Sommer die Frisbees, picknicken und spielen auf dem Rasen tausende Touristen und Berliner mitten im Regierungsviertel. Doch der Spaß wird ab Frühjahr 2013 getrübt sein. Der Platz verkommt. Es fehlt das Geld für die Pflege.
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