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Fluch der Spieleabende: „Mensch ärgere Dich nicht? Doch!“
An Spieleabenden können Freundschaften zerbrechen, nichts langweilt mehr als Würfel, Figuren und Karten. „Lasst uns was spielen!“ – ein Satz zum Davonlaufen.
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Das war’s. Der Sommer ist weg. Der Herbst kommt. Und mit ihm Regen, Wind, Dunkelheit, Figürchen, Kärtchen, Würfelbecher. Als wäre es Gesetz, werden überall gleichzeitig mit den Gummistiefeln auch die Brettspiele aus den Kellern geholt. Plötzlich sind Einladungen zum Kaffee am Wochenende nicht mehr harmlos. Der letzte Kuchenkrümel liegt noch auf der Zunge, da kommt er, dieser Satz: „Lasst uns doch etwas spielen.“ Für mich Zeichen zum sofortigen Aufbruch. Ein bisschen Scrabble am Freitagabend? Ohne mich. Spieleabende sind eine Erfindung von Menschen, die auch das erste Treffen mit den Schwiegereltern für das Größte hielten. Mensch ärgere Dich nicht? Doch!
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