Dritte Generation Ostdeutschland: Menschenskinder, Wendekinder
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Dritte Generation Ostdeutschland: Menschenskinder, Wendekinder

Gedenken gnubbelt sich, Erinnerung wird nachkoloriert. Hat der jüngere Osten sonst noch was zu sagen?

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Die East Side Gallery zum Beispiel: Eigentlich ist das längste Stück Mauer, das Berlin noch zu bieten hat, bloß ein künstlich nachkolorierter Erinnerungsfetzen. Doch abgerissen soll der Fetzen aus Stein nicht werden, schon gar nicht für Investorenträume – das finden gerade die jüngeren, meist erst gewordenen Berliner und die Touristen sowieso, die Zugezogenen der Wochenenden. Die nachkolorierten Erinnerungen an die wilde Wende sollen erhalten werden, auch wenn die Mauer, die einst Familien zerstörte, Straßen und Träume zerschnitt, auf den Bildern kaum zu erkennen und sowieso seit fast 25 Jahren verschwunden ist. Das Denken an das Damals kommt unter inneren Denkmalschutz. Gut so?

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