Flüchtlingskrise in Berlin: Michael Müllers Coup heißt Dieter Glietsch
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Sie sollens richten: Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU, l.) und der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD, r.) flankieren die Staatssekretäre Dirk Gerstle (CDU) und Dieter Glietsch, ehemaliger Polizeipräsident.

© Michael Kappeler/dpa

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Flüchtlingskrise in Berlin: Michael Müllers Coup heißt Dieter Glietsch

Der Ex-Polizeichef und Dirk Gerstle sollen als Staatssekretäre den Krisenstab für Flüchtlingsmanagement leiten. Am Lageso gab es wieder Krawall. Und die Bundeswehr hilft bei der Registrierung.

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Immer wieder trifft sich der Senat, um in der Flüchtlingskrise endlich Herr der Lage zu werden – an diesem Dienstag nun ist tatsächlich Neues beschlossen worden: Ab sofort ist nicht nur Ex-Polizeipräsident Dieter Glietsch als neuer Staatssekretär für die organisatorische Leitung des Koordinierungsstabes Flüchtlingsmanagement zuständig. Es steht nun außerdem fest, dass ab Mittwoch die Bundeswehr in Berlin im Einsatz sein wird. „Die ersten 15 Soldaten werden bei der Registrierung von Flüchtlingen helfen“, sagte Sozialsenator Mario Czaja (CDU) im Roten Rathaus. „Demnächst werden es 50 Soldaten sein.“ Schon am Wochenende hatte die Bundeswehr in Schönefeld geholfen, wo seit Tagen Flüchtlinge in Zügen ankommen. Grundlage des Bundeswehreinsatzes ist die Amtshilferegelung in Katastrophenfällen.

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