Berlin: Mit der Geduld am Ende
Im öffentlichen Dienst soll es bis 2009 keine Gehaltserhöhung geben – die Beschäftigten wollen das ändern
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Für die alleinerziehende Polizeiangestellte Erika Müller (Name geändert) wird es eng. Die 36-Jährige hat zwar einen sicheren Job und theoretisch arbeitet sie auch nur 37 Stunden. Doch in Wirklichkeit hat ihre Woche selten weniger als 40 Stunden, und in der letzten Woche vor Auszahlung ihres Gehaltes ist die Haushaltskasse regelmäßig leer. Deshalb hat sie sich auch der „Mahnwache“ der Gewerkschaft der Polizei vor dem Roten Rathaus angeschlossen – und legte dazu auch noch ihre wirtschaftliche Lage bis auf den letzten Cent offen. In der säuberlich aufgestellten Rechnung stehen unter dem Strich 173, 66 Euro im Monat. So viel bleibt der Angestellten nach Abzug der laufenden Kosten für die Wohnung, für BVG und Versicherungen, für Telefon und Taschengeld des 15-jährigen Sohnes.
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