Berliner Kinogeschichten: Mit Lubitsch in der dritten Reihe
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Ein Mann, zwei Zigarren. Ernst Lubitschs Figur hat im Kino Babylon in Mitte einen neuen Stammplatz gefunden.

©  Doris Spiekermann-Klaas

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Berliner Kinogeschichten: Mit Lubitsch in der dritten Reihe

Den hölzernen Regisseur aus dem Schöneberger Kino „Notausgang“ kannte einst jeder Berliner Filmfreund. Im „Babylon“ in Mitte ist er wiederaufgetaucht.

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Sein Stammplatz war in Reihe 18. Selbstbewusst und elegant saß Ernst Lubitsch jahrein, jahraus im Sessel des Schöneberger Kinos „Notausgang“, ein Bein übers andere geschlagen, das Haar akkurat gescheitelt, jedem Rauchverbot spottend: im Mund die unvermeidliche Zigarre, in der linken Hand eine zur Reserve. In der rechten Hand aber hielt er – Lubitsch, einen Doppelgänger en miniature. Der Regisseur, ein Puppenspieler seiner selbst, dem Ebenbild zugrinsend, soweit die dicke Zigarre das zuließ.

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