Nachruf auf Hillert Ibbeken: Mit schöner Regelmäßigkeit und temperierter Leidenschaft
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Hillert Ibbeken

© Thilo Rückeis

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Nachruf auf Hillert Ibbeken: Mit schöner Regelmäßigkeit und temperierter Leidenschaft

In 70 Jahren Cellospiel vergoss er nicht eine Träne. Denn in allem, was er tat, war er sehr bedacht. Bis ihm, mit 82 Jahren, etwas Unerhörtes widerfuhr.

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Mit zehn Jahren bekam er Klavierunterricht, denn es stand ein Flügel in der guten Stube, bei Onkel Herrmann und Tante Paula, wo die Mutter mit den fünf Kindern auf dem Dachboden untergekommen war auf ihrer Flucht vor dem Krieg, der noch im selben Jahr zu Ende ging. Auch der Vater, als Soldat noch immer im Dienst, trotz seiner schweren Verwundung vor Stalingrad, konnte sich retten, und so kam die Familie unversehrt wieder zusammen, in Schleswig war das.

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