Parteienforscher: Mobilisiert durch negative Meldungen
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Parteienforscher: Mobilisiert durch negative Meldungen

Was Parteienforscher über die Gründe für die überraschend starke Beteiligung am Volksentscheid sagen.

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Vor jeder Abstimmung wird spekuliert, werden potenzielle Wähler befragt, hochgerechnet. Doch ausgerechnet der Volksentscheid zu den Wasserverträgen ist im Vorfeld mit beharrlicher Missachtung gestraft worden. Noch bis 16 Uhr am Abstimmungssonntag hieß es in Radionachrichten, der „Berliner Wassertisch“ werde kaum die nötigen Stimmen bekommen. Die Wahlbeteiligung lag da bei rund 20 Prozent – weniger als beim gescheiterten Pro-Reli-Entscheid 2009. Bis 18 Uhr müssen massenhaft Berliner in eines der 1170 Wahllokale gerannt sein – und die Abstimmung zum ersten erfolgreichen Volksentscheid in Berlin gemacht haben, denn auch die Wahl über die Offenhaltung des Flughafens Tempelhof war 2008 gescheitert.

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