
Im Bergmannkiez brachte Malte von Braun die Menschen zusammen. Sein Tod erschüttert viele. Dass er sich in jener Nacht für einen E-Scooter entschied, gehört zu den wenigen Dingen, die man ihm vorwerfen kann.

© Kai-Uwe Heinrich
Wir erinnern auf dieser Seite an nicht-prominente Berliner, die in jüngster Zeit gestorben sind.

Im Bergmannkiez brachte Malte von Braun die Menschen zusammen. Sein Tod erschüttert viele. Dass er sich in jener Nacht für einen E-Scooter entschied, gehört zu den wenigen Dingen, die man ihm vorwerfen kann.

Der Flüchtling hatte einen thüringischen Akzent, aber sein Keyboard klang eher nach „Blood, Sweat und Tears“

Stolze Bürgerin der DDR? Bestimmt nicht. Nach dem Mauerfall aber wurde sie zur Ostdeutschen. Und lebte längst in Polen

Seine Lebenspläne erfüllten sich mit der Zeit. Die Fünfjahrespläne der SED hingegen nicht

Sie bat darum, aufs Gymnasium versetzt zu werden. An der Waldorfschule fühlte sie sich unterfordert

Wenn sie und ihre Schwester irgendwo hinwollten, liefen sie. Die Straßenbahn kostete zehn Pfennig

„Für mich war klar: Im Fernsehbusiness will ich nicht sein.“

Sie und ihre Töchter wollten die DDR gar nicht als Feind. Sie wollten nur ein wenig Ruhe

Dreizehn Jahre Studium – nicht, weil er faul war. Er fand einfach alles spannend

Während der Architekt noch in sich forschte, sagte die Architekturstudentin: Das machen wir!

Er gehörte zur Generation der Boomer. Boom: Knallen, erschallen, hallen

Erst das Abitur nicht schaffen und dann Lehrer werden...

Holte Horst den Rasenmäher raus, eilte sie mit dem Erste-Hilfe-Koffer herbei

Wenn einmal der Verdacht aufkam, es könnte teurer werden, konterte er: „Was regt ihr euch auf, wir bauen für den lieben Gott!“

Ihren Chefredakteur hat sie mit einem Aschenbecher beworfen

Er war „der komische Onkel“, der die Dinge so viel lockerer anging als alle anderen

So heißt es bei den Mennoniten. Was tut so einer, wenn er zur Kasernierten Volkspolizei soll?

Doch ihr Mann fand, Mutter und Beruf – das gehe nicht zusammen

Immer hartnäckig in der Sache. Weil es um den Zusammenhalt ging

Niemand glaube, Bronzegießen heiße, siedendes Metall in eine Form zu füllen und zuzuschauen, bis der Brei fest wird

Wie kommt es denn, dass er sich nie um die Ausstellung seiner Kunst gekümmert hat?

„Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht“

Er baute ein Haus für die Familie, doch vor dem Einzug ging es schon wieder weiter

Manche unkten: Er ist ja nicht hier. Seine Frau antwortete: Aber er ist da!

Er bewunderte die großen Tänzer, denen die Schwerkraft des Daseins keine Fesseln anlegt

Zuhause gab es klare Vorstellungen vom Leben. Von denen musste sie sich erstmal lösen

Er liebte seinen Reimund. Aber als der ihm im Laden helfen wollte, ging das gar nicht gut

„Ich bin die Person“, sagte sie, „die am besten Schwarz malen kann. Niemand erzeugt so viele Schwarzschattierungen wie ich.“

In seinem Fall war es ein ganzer Sternenhimmel. Das vereinfachte die Selbstnachfolge keineswegs.

Sie heiratete, sie ließ sich scheiden. Und hielt das für einen Defekt. Bis sie bei Rudi klingelte, und der sagte: „Na komm’se rein!“

Schnell, schnell – das funktionierte bei all ihren Kindern nicht. Ruhe war gefragt.

Mit Politikern aller Parteien war er in der Welt unterwegs. Und mit allen kam er gut aus

„Wenn ich gewusst hätte, was alles zu so einer Aufgabe dazugehört, mir wäre angst geworden“

Viele erkannten sie, niemand kannte sie, klein und scheu, wie sie war. Wie hilft man einer Frau, die keine Hilfe will?

Unerträglich erschien ihm jeglicher Alltagstrott. Man ist doch auf der Welt, um Dinge zu erleben!

Als er von der Physik zur Schriftstellerei wechselte, wurde es schwieriger, in den Westen zu gelangen

Ihre Grundfarben: Schwarz und dunkelgrau. Wenn sie besonders zuversichtlich gestimmt war, wurde ein schwärmerisches Hellgrau daraus

Er war kein Mann der großen Sprünge, doch ein Sprung ins Wasser 1972 änderte sein Leben

Eine tolle Lehrerin. Doch Angst hatte sie vorm Feierabend, vor den Wochenenden und den Ferien

Beim Plätten wird der feuchte Stoff geglättet und trocknet dabei. Beim Bügeln verhält es sich andersherum!
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