Allergieforschung an der Charité: Niesen für die Wissenschaft
zum Hauptinhalt
Weltweit einmalig: In der Kammer werden Medikamente an verschiedenen Orten vor der Zulassung getestet.

©  Allergie-Zentrum Charité

Tagesspiegel Plus

Allergieforschung an der Charité: Niesen für die Wissenschaft

In einer mobilen Kammer lassen Charité-Forscher das ganze Jahr über Pollen fliegen. Allergiker wagen sich als Probanden hinein.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Da saß sie nun, im weißen Einweg-Overall, in einem sterilen Container – und fühlte sich wie auf einer Sommerwiese. "Wie vor dem Reichstag", sagt Mara Smith (Name geändert) belustigt. "Das war schon beeindruckend, wie schlimm der Heuschnupfen plötzlich wurde." Ein Gefühl wie auf einer Sommerwiese – das klingt für die meisten wie etwas sehr Schönes. Für Mara Smith ist der Gedanke abschreckend: Die 45-Jährige ist gegen Gräserpollen allergisch, kommen noch Birkenpollen dazu, wird es ganz schlimm. Freiwillig begibt sie sich ungern in so eine Situation. Vor Kurzem hat sie es doch getan, als Probandin in der neu entwickelten "mobilen Pollenkammer" der Charité. "Für die Forschung mache ich so etwas gern. Es ist aufregend."

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })