Berlin: Null Toleranz in der Hasenheide?
Die Hasenheide mit ihren Dealern und anderen Kriminellen ist das Ergebnis eines sozialpolitischen Großversuchs. Er läuft unter der Überschrift „Lasst sie doch machen“.
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Die Hasenheide mit ihren Dealern und anderen Kriminellen ist das Ergebnis eines sozialpolitischen Großversuchs. Er läuft unter der Überschrift „Lasst sie doch machen“. Die These lautet: Auch Dealer brauchen einen Arbeitsplatz. Drumherum hat sich das kriminelle Umfeld bestens entwickelt nach dem Gesetz: Wo etwas kaputt ist, geht bald noch mehr kaputt. Am Ende ist ein Polizist erschossen worden. Auch im nicht weit entfernten Rollbergkiez hat in den vergangenen Jahren ein sozialer Großversuch stattgefunden, dessen Grundgesetz dem der Hasenheide fundamental widerspricht. Es lautet: Die Polizei nimmt jeden Vorfall, jede Anzeige ernst. Wenn es Ärger gibt, kommen die Uniformierten, garantiert und schnell. Quartiersmanager und Polizisten des Abschnitts haben gezeigt, dass zur Sozialarbeit auch Repression gehört. Quartiersmanager, Sozialarbeiter und Polizisten haben sofort repariert, was kaputtging. Auch im Rollbergviertel ist – während des Großversuchs – ein Polizist erschossen worden. Ist also entschiedenes polizeiliches Einschreiten sinnlos? Das Gegenteil trifft zu: Es kann nicht früh genug beginnen.
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