Hitzewelle: Keine Selbstbedienung an Berliner Brunnen
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Brunnen am Hermann-Ehlers-Platz

© Mike Wolff

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Keine Selbstbedienung an Berliner Brunnen: Nur der Schweiß fließt umsonst

Bei der andauernden Hitze in Berlin brauchen natürlich auch Bäume und Beete dringend Wasser. Aber wer gießen will, darf sich nicht einfach an Brunnen bedienen - sonst gibt's Ärger, wie kürzlich in Steglitz.

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Bei dieser Hitze schafft es mancher nur noch bis zum nächsten Brunnen. Andere wiederum schaffen Wasser von dort weg, um dürstende Pflanzen in der Nachbarschaft zu gießen. Letzteres hat am Hermann-Ehlers-Platz in Steglitz kürzlich einen winzigen Polizeieinsatz ausgelöst: Ein Beamter sah die Streetworker des Deutschen Roten Kreuzes wieder und wieder mit Eimern zum Brunnen laufen, um das nahe Hochbeet zu wässern. Das ist erst im Juni bepflanzt worden – mithilfe engagierter Bürger und auf Initiative eines vom DRK Südwest initiierten Runden Tisches, der sich den Problemen des als Sauftreff verrufenen Areals gewidmet hat. Als die Streetworker auf Nachfrage keine Genehmigung zeigen konnten, untersagte ihnen der Beamte vorläufig die Wasserentnahme.

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