Forschungscampus: Ole im Glibberlabor
Für das Forscherschloss in Buch fehlt die Unterstützung von Land und Bezirk. Der Hamburger Bürgermeister kam zur Visite – und versprach nachzuhelfen.
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Der Sonntagsspaziergang des Bürgermeisters führte vorbei an Birken und Veilchen, einem Berliner Bären aus Plastik und den Fassaden auf dem Forschungscampus in Buch. Campusmanager Ulrich Scheller und seine Vorgängerin Gudrun Erzgräber hätten sich wohl noch mehr gefreut, hätten sie den Regierenden aus Berlin begrüßen dürfen. Stattdessen war – immerhin – der Erste Bürgermeister aus Hamburg zu Gast. „Das sind aber keine Atrappen, oder? Hier arbeiten schon Menschen drin?“ witzelte Ole von Beust (CDU), der kurz vor der Bundesvorstandssitzung seiner Partei noch einen Abstecher nach Buch machte. 50 Firmen mit 700 Mitarbeitern seien auf dem Gelände angesiedelt, klärten Scheller und Erzgräber auf. Es handele sich neben Heidelberg und dem bayerischen Martinsried um einen der größten Standorte für Biotechnologie in Deutschland – der aber von der Berliner Politik leider stiefmütterlich behandelt werde.
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