Neonazi-Opfer: Orazio Giamblanco kämpft mit dem Alter
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Schritt für Schritt. Für 30 Meter mit dem Rollator braucht Orazio Giamblanco eine halbe Stunde. Doch mental ist er den Joggern im Fitness-Studio womöglich sogar überlegen. Das Neonazi-Opfer kämpft gegen die Folgen seiner schweren Verletzung.

© Joe Kramer

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Neonazi-Opfer: Orazio Giamblanco kämpft mit dem Alter

1996 hat ein Skinhead den Italiener Orazio Giamblanco beinahe totgeschlagen. Einmal im Jahr besucht der Tagesspiegel das schwer behinderte Opfer. Der heute 71-Jährige quält sich von Jahr zu Jahr mehr durchs Leben. Wie Sie für Giamblanco spenden können, erfahren Sie im Artikel.

Von Frank Jansen

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Die dunklen, stählernen Jogging-Hometrainer stehen in einer Linie, als seien die Geräte zur Parade angetreten. Frauen und Männer hasten, es wird gekeucht und gehechelt. Die meisten sind ganz schön schnell, auf Köpfen und Armen glänzt ein Schweißfilm. Wahrscheinlich sehen die Dauerrenner gar nicht, was um sie herum passiert. Es geht um individuelle Leistung, um Ausdauer, um gesteigerte Fitness. Um all das geht es dem alten Mann, der auf dem Gummiboden vor den Apparaten entlangzuckelt, allerdings auch. Er nimmt vermutlich ebenso wenig die Jogger wahr, die da leicht erhöht laufen. Der Mann interessiert sich aber nicht für deren Fitnessapparate. Sein Trainingsgerät sieht anders aus.

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