Drogenfunde in Gefängnissen: Paketverbot für Häftlinge in Berlin
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Hohe Mauern vor der JVA Tegel. Auch hier bekamen die Häftlinge immer wieder Päckchen mit Drogen zugeschickt.

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Drogenfunde in Gefängnissen: Paketverbot für Häftlinge in Berlin

Wegen zahlreicher Drogenfunde sollen Häftlinge künftig keine privaten Päckchen mit Lebensmitteln oder Körperpflegemitteln erhalten. Auch Verhaltensverstöße in Haftanstalten sollen stärker bestraft werden.

Von Sabine Beikler

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Keinen Kuchen, keine selbst gebackenen Plätzchen, keinen Kaffee, keine Salami, kein Käse: Häftlinge sollen künftig keine privaten Päckchen mit Lebensmitteln oder Körperpflegemitteln erhalten. Ein „nennenswerter Prozentsatz“ der in die Haftanstalten gesendeten Pakete enthalte Drogen, Messer oder andere illegale Substanzen, sagte Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) am Dienstag. Die Justizvollzugsbeamten hätten aber die Kapazität nicht, alle  Lebensmittel in Paketen an die Häftlinge zu durchsuchen. Der Senat hat am Dienstag ein landesweites Strafvollzugsgesetz verabschiedet, das im Parlament beraten und beschlossen werden muss. Heilmann rechnet mit Inkrafttreten des Gesetzes im nächsten Jahr.

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