Mieterschutz: Pankower Ferienwohnungen vor dem Aus
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Immer mehr Wohnungen wie hier in der Wilhelmstraße in Berlin-Mitte werden in Ferienwohnungen umgewandelt.

© Kitty Kleist-Heinrich

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Mieterschutz: Pankower Ferienwohnungen vor dem Aus

Ab heute will Pankow gegen illegale Urlaubsdomizile vorgehen. Damit soll verhindert werden, dass immer mehr Unterkünfte dem Wohnungsmarkt entzogen werden und so die Mieten immer weiter steigen. Der Bezirk ist Vorreiter - doch auch anderswo spricht man von einem "Riesenproblem".

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Die Tage der illegalen Ferienwohnungen in Pankow sind gezählt – und zwar von diesem Freitag an. Denn mit der Veröffentlichung im Amtsblatt gelten die Verbote für Luxussanierungen und die Nutzung von Wohnungen als Ferienunterkünfte. Der kurz vor Weihnachten vom Bezirksamt gefasste Beschluss zur Dämpfung von Mietsteigerungen gilt für die sogenannten sozialen Erhaltungsgebiete, also weite Teile Prenzlauer Bergs. Jetzt soll er nach Auskunft von Baustadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) durchgesetzt werden. Während das Verbot für – mietsteigernd wirkende und deshalb politisch unerwünschte – Luxuseinbauten wie Kamine, Zweitbäder oder Fußbodenheizungen nur bei künftig eingereichten Bauanträgen greift, gibt es für die Ferienwohnungen keinen Bestandsschutz. „Die sind schließlich illegal“, sagt Kirchner und kündigt an: „Wir werden aktiv, wenn wir Kenntnis davon erlangen. Einige Hinweise haben wir schon.“ Flächendeckende Kontrollen seien nicht zu erwarten, aber „die Bau- und Wohnungsaufsicht wird unterwegs sein in diesen Gebieten“. Details sollen kommende Woche erarbeitet werden.

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