Berliner SPD: Rassismus-Tüv prüfte Sarrazins Sprüche
SPD-Verbände gaben ein externes Gutachten in Auftrag. Damit wollen sie den Parteiausschluss von Thilo Sarrazin begründen.
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Thilo Sarrazins Gegner in der SPD haben sich externen Sachverstand geholt, um den Ex-Finanzsenator und Bundesbank- Vorstand doch noch aus der Partei werfen zu können. Ihr Mittel zum Zweck mag im konkreten Fall überraschen, ist aber in anderen Bereichen längst üblich: ein Expertengutachten. Streng wissenschaftlich und mit einem Ergebnis, das durchaus im Sinne der Auftraggeber sein dürfte, also der SPD-Verbände Alt-Pankow und Spandau. Sarrazins Aussagen im Interview mit der Zeitschrift „Lettre International“ seien „in zentralen Passagen eindeutig als rassistisch zu betrachten“, stellt der Politologe Gideon Botsch vom Moses-Mendelssohn-Zentrum der Universität Potsdam in seiner Expertise fest, die die Genossen bei ihm als bezahlte Auftragsarbeit bestellt haben.
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