10.316 Tage Berlin mit und ohne Mauer: Reinhard Meys grenzenlose Sehnsucht
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Einfach in die Ferne sehnen. Sänger Reinhard Mey im Cockpit eines „Rosinenbombers“ aus Luftbrückenzeiten.

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10.316 Tage Berlin mit und ohne Mauer: Reinhard Meys grenzenlose Sehnsucht

Er hoffte immer, dass seine Stadt wieder heilen wird: Für den Liedermacher Reinhard Mey war die Einheit ein Lebenstraum.

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Ein Gefühl für das Unrecht, das geschah, für Willkür und Gewalt, bekam Reinhard Mey schon früh, so mit sechs oder sieben Jahren. Die Familie lebte damals in Schulzendorf, im Westteil Berlins, aber der Großvater hatte einen Garten in Wilhelmsruh, im russischen Sektor. Für den Jungen war dieser Garten mit kleiner Laube ein Paradies, in dem es Äpfel gab und Stachelbeeren, in dem man Johannisbeeren direkt vom Strauch naschen konnte.

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