Berlin: Riesenfrachtflugzeuge landen doch nicht in Drewitz
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Berlin: Riesenfrachtflugzeuge landen doch nicht in Drewitz

Aus für den alten NVA-Airport bei Cottbus: Nach vielen spektakulären Plänen scheiterte jetzt auch der letzte Privatisierungsversuch

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Cottbus – Das hörte sich gut an: Erster Platz Hongkong, zweiter Dubai, dritter – Drewitz. Allerdings stimmte diese Reihenfolge der weltweiten Drehkreuze für Frachtflüge nur auf den ersten beiden Rängen. Der Flugplatz in der Nähe von Cottbus dürfte in absehbarer Zeit nicht einmal in Brandenburg besonders ins Gewicht fallen. Denn die einst so hochfliegenden Pläne sind nach vielen Rückschlägen am Montag wohl endgültig gescheitert. „Wir haben das europaweite Ausschreibungsverfahren für den Verkauf des Flugplatzes Cottbus-Drewitz aufgehoben“, sagte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Carsten Billing. „Die Angebote von zwei Bietern entsprachen nicht den wirtschaftlichen Erwartungen.“ Damit bleibt der frühere NVA-Flugplatz weiter in den Händen des Kreises Spree-Neiße, der Stadt Guben, des Amtes Peitz sowie von Jänschwalde und Schenkendöbern. Sie hatten nicht nur auf Investitionen nach einer Privatisierung gehofft, sondern auch auf ein Ende der Subventionen.

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