Ärger für die Sicherheitsbehörden: Risikofaktor V-Leute
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Akten und Fakten. Informationen landen bei Geheimdiensten im Archiv – und bisweilen auch im Reißwolf.

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Ärger für die Sicherheitsbehörden: Risikofaktor V-Leute

V-Leute machen Berlins Sicherheitsbehörden immer wieder Ärger – manche wollen sie ganz abschaffen. Sind Informanteneinsätze in bestimmten Bereichen der Kriminalität wirklich notwendig?

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Gleich zwei Mal in jüngerer Zeit hat der Einsatz von geheimen Informanten die Ermittlungsbehörden erheblich in Stress versetzt. Da war im September die Affäre um einen Verdächtigen aus der Umgebung des NSU, der auch Informant des Berliner Staatsschutzes war. Vor wenigen Tagen würdigte ein Strafrichter das Wirken eines V-Manns in einem Drogenhändlerprozess auf besondere Weise – als „rechtsstaatswidrige Tatprovokation“. Sollte heißen: Erst der V-Mann-Einsatz brachte den Betreiber eines türkischen Kulturvereins dazu, sich als Kokain-Importeur zu versuchen. Ohne die weit über ein Jahr laufende Tatprovokation des V-Manns hätte sich Namik A. nach Auffassung des Gerichts gar nicht erst als Rauschgifthändler versucht – und wäre auch nicht festgenommen worden.

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