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Regierender Bürgermeister Weizsäcker: Ruhe und Richtung für Berlin
Nur knapp drei Jahre lang war Richard von Weizsäcker Regierender Bürgermeister von Berlin, doch spricht man zu Recht von der "Ära Weizsäcker". In kurzer Zeit gab er der außer Rand und Band geratenen Stadt Richtung und Ruhe.
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Schon zur Abgeordnetenhaus-Wahl 1979 war Richard von Weizsäcker Spitzenkandidat der CDU, damals in Berlin noch ziemlich unbekannt. Doch einmal blieb es noch in der traditionell sozialdemokratisch geprägten Stadt bei der sozial-liberalen Koalition unter Dietrich Stobbe, obwohl sie von Flügelkämpfen der SPD wie FDP und Senatsquerelen geprägt war. Weizsäcker nutzte die Zeit, auch als Bundestagsvizepräsident von Bonn aus sehr genau zu beobachten, wie es in Berlin gärte, und die CDU der Stadt unauffällig auf Kurs zu bringen. Die Hausbesetzer-Szene und denkwürdige Affäre um den Architekten und Bau-Unternehmer Dietrich Garski brachten das Fass dann zum Überlaufen.
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