Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht: Sag’s mit Nelken
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Lieblingsfarbe Rot. Auch das war beim Gedenken wichtig.

© dpa, Britta Pedersen

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Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht: Sag’s mit Nelken

Zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zogen wieder Tausende nach Friedrichsfelde. Neben führenden Linke-Politikern kamen auch alte SED-Kader und junge Sozialisten. Ein Sonntagsbesuch.

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Klar, zehn Uhr am Sonntagmorgen ist ein bisschen zu früh selbst für leidenschaftliche Rosa-Fans. Um diese Zeit gewinnt man auf dem Weg zur Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof in Friedrichsfelde noch den Eindruck, Berlins Seniorenclubs hätten sich in großer Zahl dorthin aufgemacht. Doch eine Stunde später sieht das Bild am traditionellen Gedenktag für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht schon ganz anders aus: In Scharen pilgern nun auch Menschen unter 40 zu den Gräbern der vor 99 Jahren, am 15. Januar 1919, von rechten Freikorps ermordeten Vordenkern des Sozialismus. Kinderwagen und kleinen Hund im Mäntelchen dabei, Thermoskanne und rote Nelken am Rucksack festgezurrt.

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