Trotz Corona-Krise: Salafisten wollen nicht auf das Fasten verzichten
zum Hauptinhalt
Salafisten beten auf dem Potsdamer Platz, um gegen eine Kundgebung der islamfeindlichen Partei Pro Deutschland zu protestieren.

© imago/Christian Mang

Tagesspiegel Plus Exklusiv

Trotz Corona-Krise: Salafisten wollen nicht auf das Fasten verzichten

Ob das Fasten im Ramadan den Körper schwächt und dem Virus nutzt, ist den Salafisten egal. Der Verfassungsschutz beobachtet eine riskante Haltung.

Von Frank Jansen

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Die Salafistenszene will trotz der gesundheitlichen Risiken in der Coronakrise auf das zentrale Ritual im Fastenmonat Ramadan nicht verzichten. Mehrere Prediger riefen zur Einhaltung des Fastens auf „und dazu, diese Zeit zur Erziehung der Kinder im Sinne ihrer Ideologie zu nutzen“, meldet der Berliner Verfassungsschutz in einer Fortschreibung seiner Analyse zum Verhalten von Extremisten in der Pandemie. Der Ramadan beginnt diesen Donnerstag.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })