Als in Berlin die Mauer noch stand: Schikane auf der Transitstrecke
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Ein Bild aus den 70er Jahren. Können sich viele daran erinnern. Auch schön: Das Schild ganz links - "Reisende, meldet sofort nach Eintreffen besondere Vorkommnisse während der Durchreise ..."

© dpa

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Als in Berlin die Mauer noch stand: Schikane auf der Transitstrecke

Der langjährige Tagesspiegel-Herausgeber Gerd Appenzeller erinnert sich an ganz besondere Berlinreisen zur Weihnachtszeit

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Ging es Ihnen auch so? Auf den Straßen der Stadt war es in den letzten Tagen ungewöhnlich leer. Kaum Stau. Viele Neu-Berliner, die erst in den letzten Jahren in die Stadt kamen, haben die Weihnachtstage offensichtlich bei ihren Familien verbracht, in den Städten und Dörfern, aus denen sie zuzogen. Keine Sorge. Spätestens am 31. Dezember wird es in Berlin wieder rappelvoll werden. Vor 50 Jahren, Weihnachten 1963, reisten die Berliner auch. Die West-Berliner, nach Ost-Berlin. Zweieinhalb Jahre nach dem Bau der Mauer machte das Passierscheinabkommen vom 17. Dezember 1963 zwischen dem Senat von West-Berlin und der Regierung der DDR erstmals wieder Verwandtenbesuche im Ostteil der Stadt möglich. In der Gegenrichtung, das ist schon fast vergessen, war das erstmals am Abend des 9. November 1989 möglich.

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