Neubauten an Friedrichswerderscher Kirche: Schinkels neue Nachbarn
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Neubauten an Friedrichswerderscher Kirche: Schinkels neue Nachbarn

Die Friedrichswerdersche Kirche wird zugebaut. Bund und Land streiten nur noch, ob mit teuren Wohnungen oder Büros.

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Die Tage, in denen Schinkels Friedrichswerdersche Kirche in Mitte noch freisteht, sind gezählt. Seit Dienstag wird die Attrappe der Bauakademie aufgebaut. Doch bald werden auch reale Gebäude den Blick auf den neogotischen Ziegelsteinbau verstellen. Die Projektentwicklungsgesellschaft KapHag hat mit der Vermarktung von Büros und Wohnungen in der Falkoniergasse begonnen. Und auch auf der anderen Seite der Kirche werden die Vorbereitungen für Neubauten geschaffen. Das Hauptstadtreferat der Bauverwaltung entwickelt derzeit ein städtebauliches Konzept für die Fläche zwischen der Kommandantur und der Kirche – und steuert auf einen Konflikt mit dem Bund zu. Denn der will als Grundstückseigentümer das Land möglichst gewinnbringend verkaufen. Berlin möchte in den „Schinkel-Höfen“ aber vor allem Wohnungen sehen. Das würde den Grundstückspreis merklich drücken.

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