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Mai-Krawalle: Schlagabtausch wegen Ausschreitungen
Innensenator und Polizeiführung haben am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses ihre Strategie am 1. Mai verteidigt - gegen die harsche Kritik von CDU und FDP. Die Christdemokraten forderten Körtings Rücktritt.
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Dem Innensenator flogen harte Worte entgegen: „Fiasko“, „Schande“, „massive Fehler“, „ungeheuerliche Verdrehung der Tatsachen“ – Abgeordnete von CDU und FDP feuerten am Montag im Innenausschuss auf Ehrhart Körting (SPD), als sei nach den Krawallen vom 1. Mai ein parlamentarisches Getöse von ähnlicher Lautstärke nötig. CDU-Mann Kurt Wansner forderte sogar den Rücktritt des Senators, der aber blieb gelassen. „Ich nehme das sportlich“, sagte Körting und erinnerte daran, „mein lieber Freund Wansner“ habe ihn schon mehrmals nach Maifeiertagen als untragbar bezeichnet. Der Senator beließ es aber nicht bei ironischen Antworten. Körting dankte den vielen Polizisten, die in der Walpurgisnacht und am 1. Mai im Einsatz waren, außerdem wünschte er den verletzten Beamten, dass sie „sehr schnell genesen“. Und er betonte, das Ausmaß an Gewalt am 1. Mai habe ihn „zutiefst erschreckt“.
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