Alltägliche Kriminalität in Berlin: Schluss mit der Klaukultur!
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Alltägliches Delikt. Taschendiebstähle wie auf diesem Symbolbild sind in Berlin keine Seltenheit.

© p-a/dpa/Frank Rumpenhorst

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Alltägliche Kriminalität in Berlin: Schluss mit der Klaukultur!

Wer bestohlen wird, bekommt als Reaktion oft: Selber schuld, wat soll’s, dit is Berlin. Misstrauen und Gleichgültigkeit machen aber die Stadt kaputt. Ein Kommentar.

Nantke Garrelts
Ein Kommentar von Nantke Garrelts

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Es ist Montagabend, ich bin bester Laune. Nach dem Schwimmtraining im Kombibad Seestraße freue ich mich auf die wohlverdiente Dusche. Aber halt: Der Haken im Duschraum ist verwaist, dabei müsste hier doch eigentlich mein Handtuch hängen. Mein Duschgel und mein Shampoo stehen ebenfalls nicht mehr auf dem Regalbrett. Meine Mitschwimmerinnen weisen mich kopfschüttelnd darauf hin, dass man seine Sachen nicht einfach im Duschraum stehen lässt. Böses ahnend frage ich den Bademeister, ob er oder seine Kollegen die Duschen zwischenzeitlich geleert haben oder ob ein anderer Badegast meine Sachen abgegeben hat. Ein mitleidiges Lächeln zieht seine Mundwinkel nach oben.

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