Wohnungsnot in Berlin: Schrebergärten: Was wird aus den grünen Paradiesen?
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Das Privatparadies. Bis zu 14.000 Euro Abstand kann eine Gartenparzelle kosten, wenn man sie von einem ausscheidenden Vereinsmitglied übernimmt. Es gib viel mehr Bewerber als Angebote.

© Kitty Kleist-Heinrich

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Wohnungsnot in Berlin: Schrebergärten: Was wird aus den grünen Paradiesen?

Sie entstanden als Provisorien auf Bauerwartungsland und wurden für die Berliner zur zweiten Heimat. Jetzt sind viele Kolonien bedroht. Blendle-Tipp

Von Andreas Austilat

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Die Oma konnte nicht stillsitzen, erinnert sich Wolfgang Mahnke. Zwar habe sie immer behauptet, „jetzt setze ich mich mal in den Garten“, dann sprang sie wieder auf, zupfte hier, harkte dort, wo sich im Sommer die Familie traf. Nun sitzt er unter den Weinblättern, die sich die Pergola entlangranken. Sein Werk. Aus den Trauben hat er 34 Gläser Gelee gekocht. Inzwischen ist er der Großvater, kommen seine Enkel zum Spielen, bis sie vielleicht eines Tages die Parzelle übernehmen. Aber wer weiß das schon?

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