Die Story vom Lesefisch: Schulbücherei des Ehrenamts
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Bibliothekarinnen aus Leidenschaft. Susanne Dorén (2. von links) und Gaby Kühn-Mörsberger (rechts) haben vor zehn Jahren mit anderen Eltern die „Lesefisch“-Bücherei an der Halensee-Grundschule gegründet.

© Thilo Rückeis

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Die Story vom Lesefisch: Schulbücherei des Ehrenamts

In Halensee betreiben engagierte Mütter seit mehr als zehn Jahren ehrenamtlich eine Bibliothek. Eigentlich müsste es an jeder Schule eine geben. Das ginge nur mit Freiwilligen – und etwas Geld.

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Um Schlag halb zwölf erwachen die Bücher zum Leben. Gerade haben sie noch stumm in ihren Regalen gestanden, aber jetzt fangen sie an zu tanzen: Die Kinder sind da! Hände reißen die Bücher von den Brettern, Finger zeigen auf Bilder, Stimmen lesen laut vor, überall flüstert und kichert es. „Wo ist euer größtes Buch?“, fragt Kilian. „Habt ihr schon Gregs Tagebuch 7?“, will ein Viertklässler wissen, und Melissa, sechs Jahre alt, fragt: „Was steht da über den Tyrannosaurus Rex? Liest du mir vor?“ 20 Minuten später, als es zur fünften Stunde klingelt, ist alles vorbei, und Ruhe kehrt ein. Zeit, alles wieder einzusortieren und gerade zu rücken. Bis zum nächsten Ansturm.

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