Sinkende Impfbereitschaft in Berlin: Schuld ist nicht die Migrationsgeschichte
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Frauen laufen in Berlin-Kreuzberg auf dem Bürgersteig.

© Kay Nietfeld/dpa

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Sinkende Impfbereitschaft in Berlin: Schuld ist nicht die Migrationsgeschichte

Menschen mit Migrationsgeschichte stehen immer wieder im Verdacht, die Impfquote zu drücken. Dabei ist Impfmüdigkeit eigentlich keine Frage der Herkunft.

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Adiba Hashem ist aufgebracht. Immer wieder hebt sie, die ihren Namen nicht öffentlich nennen will, ihren penibel manikürten Zeigefinger über den Teller mit Schokoladen- und Sesamkeksen, der vor ihr steht. Daneben liegen bunte Ausdrucke mit Informationen zur Impfung und möglichen Nebenwirkungen, Hashem beachtet sie kaum. Seit Kurzem muss geimpft, genesen oder getestet sein, wer wie Hashem in den Mamatreff im Märkischen Viertel kommen möchte, deswegen soll es an diesem Dienstagvormittag kurzfristig um die Corona-Impfung gehen.

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