Zwanghaftes Hungern: Magersucht, die stille Krankheit
zum Hauptinhalt
Viele Magersüchtige kontrollieren ständig ihr Gewicht.

© Jens Schierenbeck/dpa

Tagesspiegel Plus

Zwanghaftes Hungern: Magersucht, die stille Krankheit

Magersüchtige werden immer jünger und zahlreicher. Schon Grundschülerinnen machen Diäten. Für Lehrer und Eltern ist es oft schwer zu helfen. Eine Mutter berichtet.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Laura wollte nur noch dünn sein. Nichts zählte mehr – außer das Hungern. Vielleicht wollte sie sogar verschwinden, sich allmählich weghungern. „Für mich sah es so aus, als wollte sie nicht mehr leben“, sagt Lauras Mutter. Mit elf wurde Laura das erste Mal zwangsernährt. „Sie war so schwach, sie aß ja nicht mehr. Sie lag tagelang im Bett und hatte auch noch das Trinken eingestellt“, sagt ihre Mutter. Da war das Hungern zu einer Sucht geworden, zur Magersucht. Ihre Eltern brachten sie in die Klinik, danach kam sie das erste Mal in die Psychiatrie.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })