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Abschlussklausuren gestohlen: Schüler müssen Prüfungen wiederholen
Der Albtraum aller Schüler: Einer Berliner Lehrerin sind auf einer Bildungsreise in Spanien die Abschlussarbeiten gestohlen worden. Die Schüler der Wilma-Rudolph-Oberschule müssen nun noch einmal büffeln.
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Sie haben wochenlang für die Abschlussklausuren gelernt, schlecht geschlafen, ihr Bestes gegeben – und dann war alles umsonst. So erging es nun 28 Jugendlichen der Wilma-Rudolph-Oberschule in Dahlem: Ihre Prüfungshefte wurden während einer Reise in Spanien gestohlen. Dorthin hatte ihre Lehrerin neun Englisch-Abiturklausuren und 19 Arbeiten zum Mittleren Schulabschluss (MSA) der 10. Klassen mitgenommen. In Santander hatte sie sechs Elftklässler auf einen EU-Schülerkongress begleitet; dort wollte sie auch die Arbeiten kontrollieren. Doch am Abreisetag verschwand ihre Tasche auf dem Busbahnhof – samt der Prüfungen der Schüler.
„Das ist sehr bedauerlich und ärgerlich“, sagt Schulleiter Hans-Günther Bauer. Dass die Schüler sich einen Scherz erlaubt haben, schließt er aus: „Von den Klausurschreibern war ja keiner dabei.“ Außerdem habe niemand gewusst, was die Lehrerin in der Tasche habe.
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