"Yolocaust" in Berlin: Selfies zwischen Leichen
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Holocaust-Mahnmal in Berlin-Mitte. Zwei völlig gegensätzliche Aktionen zeigen, dass eine Neubewertung fällig sein könnte.

© Thilo Rückeis

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"Yolocaust" in Berlin: Selfies zwischen Leichen

Der Berliner Satiriker Shahak Shapira fordert mit der Aktion "Yolocaust" Respekt vor der Geschichte ein. Bernd Matthies über das Mahnmal im Licht neuer Ereignisse.

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Das Holocaust-Mahnmal? Eine Spielwiese. Bekannt aus Film, Fernsehen und Reiseführern, perfekter Hintergrund für Selfies, Turnübungen, Picknicks. Jeder darf hinein, niemand muss den historischen Hintergrund kennen und viele, die ihn kennen, finden den lockeren Umgang richtig; selbst der Schöpfer des Mahnmals, Peter Eisenman. Und ist der Holocaust nicht Vergangenheit, langsam dabei, aus der Zeitgeschichte zu verschwinden? 

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