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Missbrauchsvorwurf: Senat verlangt Transparenz an der Charité
Berlins Wissenschaftssenatorin lud die Klinikvorstände nach Pannen zum Rapport. Der Missbrauchsverdacht gegen einen Pfleger kann allerdings bisher nicht erhärtet werden - stattdessen wachsen Zweifel.
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Nach einem mutmaßlichen Missbrauchsfall und der Kritik an Kommunikationspannen hat die Leitung der Charité dem Senat versprochen, die internen Abläufe neu zu organisieren. „Die Krankenhausleitung hat erklärt, dass sie die interne Kommunikation vom Kopf auf die Füße stellen wird“, sagte Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Montag nach einem Gespräch mit Charité-Vorstandschef Karl Max Einhäupl und dem Ärztlichen Direktor Ulrich Frei. Die beiden waren am Montag zu einem eineinhalbstündigen Gespräch bei Scheeres und lieferten einen Bericht zu den aktuellen Vorgängen ab. Die Klinikleitung habe „deutlich gemacht, dass sie den Ernst der Situation erkannt hat und die notwendigen Konsequenzen einleiten wird beziehungsweise schon erste Maßnahmen eingeleitet hat“, sagte Scheeres. Es sei inakzeptabel, dass die Charité-Spitze von dem kürzlich bekannt gewordenen Missbrauchsvorwurf erst Tage später erfahren habe: „Das zeigt, dass verbindliche Verfahren für solche Fälle fehlen.“
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