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Die Zukunft des Flugfelds: Senat will Bebauung von Tempelhof durchsetzen
Ein Gutachten rechnet mit 300 Millionen Euro Schaden, wenn auf die Bebauung des ehemaligen Flugfelds in Tempelhof verzichtet wird. Die Grünen sprechen von "Voodoo-Berechnungen".
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Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die landeseigene „Tempelhof Projekt“-Gesellschaft wollen die Bebauung des Tempelhofer Flugfeldes durchsetzen. Sie argumentieren mit „volkswirtschaftlichen Kosten“ von knapp 300 Millionen Euro für das Land, die ein Verzicht auf die geplanten Wohn- und Geschäftshäuser an den südlichen und östlichen Rändern des Parks verursachen würde. Das jedenfalls rechnet das Forschungsinstitut Empirica vor in einem knapp 34-seitigen Bericht für die Senatsverwaltung. Die Auftragsarbeit liefert Argumente für die Auseinandersetzung mit der Bürgerbewegung „100 Prozent Tempelhofer Feld“, die zurzeit Unterschriften sammelt, um jegliche Veränderungen am bestehenden Parkgelände zu verhindern.
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