Krise in der Union: Senator Heilmann erschreckt die CDU
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Gegen verstaubte Bürokratie. Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) ist für einen unkonventionellen Politikstil bekannt.

© Kitty Kleist-Heinrich

Tagesspiegel Plus Update

Krise in der Union: Senator Heilmann erschreckt die CDU

In einer Runde vor Unternehmern offenbarte Justizsenator Heilmann, er glaube nicht, dass die Berliner CDU ab 2016 den Regierenden Bürgermeister stellt. Die Parteifreunde waren sehr verärgert. Jetzt zeigt sich Heilmann zerknirscht.

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Justiz- und Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann, zudem stellvertretender Landesvorsitzender der CDU, hat in seiner Partei in den vergangenen Tagen einen ziemlichen Wirbel, viel Ärger und Unverständnis ausgelöst. Bei einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) am Montag hatte Heilmann zunächst auf eine Frage zur Abgeordnetenhauswahl 2016 geantwortet, er selber wolle nicht Regierender Bürgermeister werden - und er könne sich auch keinen anderen aus der CDU in dem Amt vorstellen. Die Konstellationen in Berlin gäben dafür keine Mehrheiten her, denn SPD und Grüne rückten eher nach links. Drei Jahre vor der Wahl die Wahl quasi verloren zu geben - das kam bei der Union gar nicht an. Am Mittwoch zeigte sich Heilmann dann zerknirscht: "Meine Kritiker haben Recht. Ich habe drei Jahre vor der Wahl eine völlig überflüssige Debatte ausgelöst. Das war ganz sicher nicht meine Absicht", erklärte Heilmann. Und natürlich gebe er "die Wahl 2016 nicht verloren".

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