Berlin: Sinnbild aller Mauerdramen
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Berlin: Sinnbild aller Mauerdramen

Flucht in letzter Sekunde, Fenstersprünge, Geheimtunnel: die Bernauer Straße – bedrückendes Zeugnis für die Brutalität der Teilung

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Hier sprangen Menschen aus den Fenstern ihrer Wohnungen in die Freiheit oder gruben nächtelang von den Kellern ihrer Häuser Fluchttunnel in den Westen. An dieser Stelle wurde eine Kirche von DDR-Grenzern gesprengt, um Schuss- und Sichtfreiheit für den Todesstreifen zu erlangen. Eine U-Bahnstation war jahrzehntelang gesperrt – ein Geisterbahnhof. Nirgendwo in Berlin werden die brutalen Folgen des Mauerbaus am 13. August 1961 deutlicher als an der Bernauer Straße zwischen Mitte und Wedding. Deshalb wurde dort im Rahmen des Mauer-Gedenkkonzeptes die 1999 eröffnete zentrale Gedenkstätte geschaffen, an der Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit heute einen Kranz niederlegt.

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