Protest gegen Neubaupläne für betreutes Wohnen: Sozialträger verteidigen Bauprojekt im Blücherkiez
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Protest gegen Neubaupläne für betreutes Wohnen: Sozialträger verteidigen Bauprojekt im Blücherkiez

Eine Kreuzberger Nachbarschaftsinitiative fordert mehr Mitsprache beim Neubau eines Wohnheims für Jugendliche, Flüchtlinge und Obdachlose. Der Bauherr spricht von Frontalopposition.

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Sie planen keine Luxuswohnungen, und durch ihr Bauvorhaben wird kein Mieter verdrängt. Trotzdem leisten Nachbarn erbitterten Widerstand gegen die Neubaupläne an der Blücherstraße in Kreuzberg. Das Heinrich-Plett-Haus, ein ehemaliges Altenwohnheim, in dem heute Flüchtlingsfamilien und Berliner Senioren Tür an Tür leben, soll erweitert werden. Auf dem Areal der Wohnanlage, einem grauen Betonriegel aus den 70er Jahren, sind fünf Neubauten für soziale Angebote geplant. In einem ersten Bauabschnitt sollen an der Blücherstraße ein Gebäude für eine Kita mit 80 Plätzen sowie Betreutes Jugendwohnen und im südlichen Grundstücksteil ein Haus für die Betreuung von psychisch beeinträchtigten Erwachsenen und Senioren entstehen. 

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